Reduziere! [365-in-365 | Status-Update #11]

Das Herbst-/Wintersemester hat begonnen, da sieht man an der (niedrigen) Zahl der im elften Monat der 365-in-365-Challenge (16.09-15.10.2025) aussortierten (aber auch verkauften!) Sachen (in Summe 26 plus vier), dass die Prioritäten wieder woanders liegen. Nichtsdestotrotz ist es uns mit den 30 Dingen gelungen, das adaptierte Ziel, 1.000 Gegenstände aus der Wohnung wegzubringen nun zu erreichen: Es sind bis dato in Summe…

1.021 (inkl. die verkaufte Kette, die ich ursprünglich vergessen habe zu zählen)! Sollte es uns gelingen, auf 1.095 zu kommen, würde dies eine dreifache Erreichung des ursprünglichen (365) Ziels bedeuten. Einen Monat haben wir noch. Schaumamal, was sich da noch machen lässt (und für was wir Zeit haben werden).

Hier, der vollständigkeitshalber, noch die Liste der Dinge, die uns zwischen 16.09.2025 und 15.10.2025 verlassen haben:

  • 4 Damenblusen
  • 1 Damen-Winterjacke
  • 2 Damen T-Shirts
  • 6 Flaschen Weichspüler
  • 2 Teebecher
  • 5 Zeitschriften
  • 1 DVD
  • 1 Kosmetiktasche
  • 4 Geschenke
  • 4 Schmuckstücke (als Set online verkauft)

Seit dem Besuch bei der Wirtex GmbH, der ältesten Frottierweberei Österreichs, im Frühling 2025 im Waldviertel verwenden wir überhaupt keinen Weichspüler mehr (bei den Handtüchern war es schon lange kein Thema), da es weder für die Umwelt, noch für eine(n) selbst noch für die Wäsche gut ist, wie wir in der Führung durch die Weberei (kostenlos mit der Niederösterreich-CARD!) gelernt haben. In der Abstellkammer haben die sechs (!) verbliebenen Flaschen (drei angebrochene und drei Stück Reserve – ja, ich bin echt eine Hamsterin…) auf ich weiß nicht was gewartet. Nun habe ich im Bekanntenkreis nachgefragt und die Flaschen wurden abgeholt. Spart Geld – und Platz.

Wir verwenden keinen Weichspüler mehr.

Der Kleiderbügeltrick hat mir geholfen, noch ein paar Stück Kleidung auszusortieren, die ich im Sommer nicht getragen haben. Auch nach dem Umhängen der Sommer- und der Herbst-/Winterbekleidung konnte ich ein paar Kleidungsstücke weggeben. Ich stellte mir dabei die von Mari Kondo inspirierten Fragen

  • Möchte ich das Kleidungsstück noch anziehen?“ und
  • Werde ich das Kleidungsstück noch anziehen?“.

Nicht: „Es war teuer.“ oder „Ich könnte es noch tragen.“. Nein. „Möchte ich“ und „Werde ich“. Diese beiden Fragen funktionieren (zumindest bei mir) auch bei Schuhen, Büchern („Möchte ich das Buch noch einmal lesen?“) und jeglichen Alltagsgegenständen („Werde ich es noch verwenden?“).

Auf www.willhaben.at habe ich ein weiteres Listing – vier Stück Silberschmuck mit grünen Bernsteinen – verkaufen können (Erlös: EUR 35,– für alle vier). Der online Verkauf geht somit recht schleppend (seit Juli 2025 habe ich lediglich zwei Listings verkauft). Ich habe mir ja Zeit bis Weihnachten 2025 gegeben, schauen wir, was sich vielleicht doch noch (Weihnachten!) verkaufen lässt.

Für www.willhaben.at habe ich ein paar weitere Gegenstände aussortiert und sie bereits online gestellt. Ich habe mich wahrscheinlich von Stefany Fuson inspirieren lassen ;-). Ich nutze aktuell jedoch ausschließlich www.willhaben.at (keine Zeit, neue Plattformen zu erkunden) und wir sind halt nicht in den U.S. and A.

Auch wenn der online Verkauf hinter meinen Erwartungen bleibt, bin ich neugierig, was sich alles noch in der Vor-Weihnachtszeit verkaufen lässt.

Außerdem ist uns mal am Abend die Milch übergekocht und in die oberste (Gewürz-)Schublade unter dem Herd geflossen (die unteren Schubladen sind zum Glück verschont geblieben). Den Abend haben wir also dann nicht nur für die Reinigung der Gewützschublade genutzt, sondern die Gewürze gleich durchgeschaut und aussortiert (nicht in der Liste oben enthalten).