Mit dieser Serie an Blogbeiträgen möchte ich euch zeigen, welche kleinen Dinge und Micro Habits sich positiv auch auf euer Budget auswirken können. Alle Beiträge zu diesem Thema findet ihr unter dem Tag 7 Dinge. Heute geht es ausnahmsweise um 7 Sparpotenziale, die euch beim Vermögensaufbau unterstützen können.
Einer meiner (Neujahrs-)Vorsätze lautet, mehr zu sparen, ohne auf die Lebensqualität zu verzichten. Bereits seit Herbst 2025 war ich damit beschäftigt, zu überlegen, was mir bereits beim Sparen hilft (das heißt, was soll ich mehr machen) und was nicht (das heißt, was sollte ich aufhören zu tun) und welche Routinen ich noch implementieren könnte (das heißt, was sollte ich beginnen zu tun), um diesen Vorsatz langfristig zu erfüllen. Hier die 7 Dinge, die mir im Jänner 2026 geholfen haben, diesen Vorsatz zu verfolgen:
- 52 Wochen später beginnen die nächsten 52 Wochen: Nachdem ich die 52-Wochen-Challenge im Jahr 2025 zu einem Erfolg erklärt habe, habe ich beschlossen, die Routine zu behalten. Auch im Jahr 2026 hilft mir diese Challenge, mehr zu sparen.
- Schau dich zuhause um: Mit der 365-in-365-Challenge hat eine unglaubliche Zahl an Dingen und Sachen, die wir nicht brauchen, unser Zuhause verlassen. Im Sommer 2025 habe ich begonnen, manche der aussortierten Gegenstände zu verkaufen versuchen. Im Jänner 2026 gelang es mir, unter anderem, ein „Konvolut“ an neuwertigen Ungarisch-Lehrbüchern (überraschenderweise innerhalb weniger Tage) zu verkaufen.
- Verzichte: Ich wollte unbedingt zwei Spiele kaufen. Mit einem Trick, den ich 72-Stunden-Trick* nenne, habe ich widerstehen können. Den Kaufpreis, den ich für diese beiden Spiele bereit war zu zahlen, habe ich dann wortwörtlich gespart.
- Kleinvieh macht Mist: Im Jänner 2026 war wieder eines der Sparschweinderl voll, es wurde entleert, und die Münzen habe ich aufs Konto eingezahlt.
- Zusatzeinkommen: Die Honorare für meine Nebenbeschäftigung brauche ich nicht, um die Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Die im Jänner 2026 am Konto gebuchten Beträge wurden somit „auf Seite gelegt“.
- Refundierungen: Die Rezeptgebühren und die Arzthonorare habe ich ja bereits bezahlt, das Geld ist weg. De Refundierungen der Österreichischen Gesundheitskasse und der privaten Krankenversicherung sind herzlichst willkommen.
- In kleinen Schritten erhöhen: Es ist besser, klein zu beginnen und sich langsam zu steigern, finde ich, als sich am Anfang zu viel vorzunehmen, dann enttäuscht sein, wenn es nicht sofort funktioniert, und daher dann bald aufzuhören. Im Jänner 2026 habe ich meinen automatischen (!) Investmentfondsplan erneut (!) erhöht.
Und mit dem achten Ding (dem Gegenwert des Essensbeitrags der Arbeitgeberin) waren es
in Summe unglaubliche EUR 700 (!!!)
[in Worten siebenhundert Euro!!!]
Kleine Taten, die man auch ausführt, sind besser als große, die man nur plant.
Dieser Betrag ist nun bereit, investiert zu werden 🙂 🙂 :-). Denn:
„Gespart“ ist erst gespart, wenn es gespart ist.

Mache deine Erfolge sichtbar, um motiviert zu bleiben!!!
* Bei 72-Stunden-Trick schaffe ich einen zeitlichen Abstand zwischen dem Wunsch, etwas zu kaufen, und dem (eventuellen) Kauf selbst. So habe ich die Möglichkeit, den Wunsch zu überdenken oder ihn gar zu vergessen (und so nichts zu kaufen). Die drei Tage (72 Stunden) sind nur ein Beispiel. Manchmal reichen ein paar Minuten, manchmal kann es auch ein Jahr sein.