Nachdem im sechsten Monat der Challenge „nur“ 31 Gegenstände unser Zuhause verlassen haben, habe ich gedacht, dass wir uns im siebten Monat wieder von mehr Nutzlosem trennen werden.
Auch wenn wir diesmal mit 86 Stück dreimal so viele Sachen weggeben haben wie im Vormonat, war ihre Summe wieder deutlich unter dem Durchschnitt der Vormonate. Aber: Besser 81 als gar keine. Und das Erfreuliche: Damit haben wir bisher ganz genau 800 Gegenstände gefunden, die wir nicht mehr brauchen, und das Ziel mit knapp 220% (über-)erreicht. Schaffen wir also noch mindestens 200 Gegenstände, um uns bis zum 15.11.2025 von 1.000 (oder mehr) Stück zu trennen?
Vielleicht bewegen wir uns einfach immer noch in der „äußeren Schicht“ (zur Zwiebelmethode siehe HIER)? 800 Sachen weg und die Wohnung fühlt sich immer noch voll an. (Wobei ich kann erste, noch kleine Veränderungen schon erkennen.) Da die Zeit fehlt, bewegen wir uns vielleicht immer noch sehr oberflächlich? Vielleicht ist die nächste Stufe, einen ganzen Raum gründlich durchzugehen? Nicht nur das Störende und Unnötige wegzugeben, sondern mehr in die Tiefe, in Richtung Minimalismus vorzudringen? Ich werde darüber sicherlich in der nächsten Zeit nachdenken, die Erkenntnisse umsetzen und euch berichten. Bis dahin bleiben wir halt in der „äußeren Schicht“. Da ist sicherlich noch einiges, das weg kann bzw. soll.
Im siebten Monat der Challenge, d. h. zwischen 16.05.2025 und 15.06.2025 haben folgende 81 Gegenstände unser Zuhause für immer verlassen:
- 1 Kelomat
- 2 Handtücher
- 8 Küchenhandtücher
- 17 Geschirrtücher
- 13 Putztücher
- 1 Sonnenbrille
- 8 Geschenke
- 2 Stück Unterwäsche
- 26 Paar Herrensocken
- 7 Sockensortierer
- 1 Sonnenhut
Das Kelomat haben wir sehr lange nicht verwendet (ich kann mich an das letzte Mal gar nicht erinnern). Als der Familie ihr Exemplar kaputt gegangen ist, haben wir unseren gleich angeboten.
Betreffend die Wäsche (d. h. Handtücher, Küchenhandtücher und Geschirrtücher): Jahrelang haben wir „zusammengewürfelte“ (und wirklich alte) Stücke verwendet (manche stammen noch aus meiner Kindheit!) und uns gesagt, irgendwann tauschen wir alles aus. Nachdem wir im Mai zu Wirtex ins Waldviertel gefahren sind, haben wir beschlossen, dass es nun soweit ist. Wir haben gerechnet und geplant (wie viel von welcher Art brauchen wir) und dann nur das gekauft. Im siebten Monat der Challenge wurde die bisherige Wäsche final aussortiert (ein wenig Restpotenzial zeigte sich im Folgemonat doch noch). Mit Wirtex besitzen wir nun Hochwertiges (das überraschend nicht so teuer war, wie wir befürchtet haben – vielleicht, weil wir geplant, gespart und nur das gekauft haben, was wir zu brauchen glauben – und tatsächlich tagtäglich verwenden). (Meine 45 Jahre alte Badetücher, die meine Eltern zu meiner Geburt von Freunden aus der damaligen DDR bekommen habe, habe ich – der Nostalgie wegen – behalten. Ich verwende sie erst seit wenigen Jahren nicht mehr. Sie sind immer noch im sehr gutem Zustand. Qualität halt.) Anmerkung: Beim Wirtex haben wir an einer Tour in der Frottierwarenfabrik (die Weberei besteht seit 1863!) teilgenommen – kostenlos dank der Niederösterreich-CARD.

45 Jahre+ alten Badetücher
Bei den Putztüchern handelt es sich um eine der ganz wenigen Kategorien, die sofort entsorgt (weggeworfen) werden.
Mein Mann glaubte, dass die Sonnenbrille mir gehört, ich dachte, es sei seine. Hahaha. Nachdem sie niemanden wochenlang abgegangen ist, ist sie nun weg.
Die Geschenke… Ach, a never ending story…
Die Sockensortierer sind bei der Wäsche sehr praktisch. Wir sind aber bereits vor Jahren auf einen anderen Typ umgestiegen – und die sieben Stück der alten Sorte sind doch noch aufgetaucht. Und weg damit.
Alle Beiträge zu dieser Reihe findet ihr unter dem Tag 365-in-365.