7 Dinge, die mein Budget im Juni 2025 geschont haben

Mit dieser Serie an Blogbeiträgen möchte ich euch zeigen, welche kleinen Dinge und Micro Habits sich positiv auch auf euer Budget auswirken können. Alle Beiträge zu diesem Thema findet ihr unter dem Tag 7 Dinge.

  • Im Juni habe ich gleich zwei Zahnpastatuben aufgeschnitten (nachdem ich sie bereits ordentlich ausgepresst habe), um sie vollständig zu entleeren. Diesmal ging sich mit den Resten an Zahnpasta sogar neunmal Zähneputzen aus! Die aufgeschnittenen Tuben habe ich dabei nicht offen stehen lassen. Sonst trocknet der Inhalt aus, bevor ich ihn aufbrauchen kann.
Zuerst werden die Zahnpastatuben mit meinem kleinen praktischen Helfer noch einmal ordentlich ausgepresst, bevor dann aufgeschnitten werden.
  • Für Mundhygiene besuche ich seit Jahren eine Zahnarztpraxis in Wien Simmering und zahle aktuell 80 Euro dafür. Die Ordination befindet sich in meiner Nachbarschaft, ich unterstütze somit die lokale Wirtschaft, der Preis ist niedriger als in der Innenstadt, ich bin sehr zufrieden und sehe diese Ausgabe als eine Investition in meine Gesundheit.
  • Von meiner Gynäkologin habe ich kostenlos jeweils eine Monatsration (!) an gleich zwei (!) Frauengesundheitsprodukten erhalten.
  • Zu einem sehr guten Preis (und noch dazu war es sowieso ein Geschenk) wurde mein Abo der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza (inklusive alle – teilweise auch separat erhältlichen – Magazine und Zeitschriften des Herausgebers) um ein weiteres Jahr verlängert. Das Abo kann ich mit zwei weiteren Personen teilen (was ich auch tue). Allerdings stellen die Buchempfehlungen eine der Artikelkategorien dar, die ich am liebsten lese, was oft in Erwerb von neuen (polnischen) Büchern mündet… Somit vielleicht doch nicht sehr geldhamsterisch ;-).
  • Für einen Termin in Schwechat nutzte ich das schöne, nicht all zu heiße Wetter und spazierte über die Stadtgrenze hin und retour statt Geld für zwei zonenübergreifenden Tickets auszugeben.
  • Eigentlich ist dieser Punkt nichts Neues – er ist mir aber als Rückblick am Ende des Frühjahrssemester eingefallen: Ich drucke weder Anwesenheitslisten noch Unterlagen für die Teilnehmer:innen meiner How To Money-Präsenzkurse mehr selbst aus. Ich übermittle die Handouts und die Übungen an das jeweilige Bildungsinstitut oder sonstige Veranstalter:innen und ersuche meine dortigen Kontaktpersonen, eine ausreichende Anzahl an gedruckten Kopien bereitzustellen. Das ist jedes Mal überhaupt kein Problem.
  • Für unseren Urlaub haben wir, wie jedes Mal, ein Budget aufgestellt. Im Urlaub sitzt das Geld locker und man neigt dazu, Budgets vollständig aufzubrauchen. Ich versuche, mich jedes Mal auszutricksen und unter dem Budget zu bleiben. Das ist uns auch diesmal gelungen (ohne uns wirklich einzuschränken): Wir haben unser für den Urlaub aufgestelltes Budget nicht aufgebraucht.

Außerdem:

  • Im zweiten Quartal 2025 habe ich einen Euro und 13 Eurocent an Münzen gefunden. Den einen Euro habe ich bei unserem Ausflug ins Waldviertel gefunden: Am Straßen-/Waldrand bin ich aus dem Auto für einen Spaziergang ausgestiegen, und etwas Rundes am Boden gleich daneben erweckte sofort meine Aufmerksamkeit. Wie die Münze hingekommen ist, bleibt ein Geheimnis ;-). Zusammen mit den im ersten Quartal 2025 gefundenen acht Eurocent macht es per 30.06.2025 in Summe EUR 1,21 aus. Mit The Non-Consumer Advocate kann damit aber weiterhin nicht mithalten ;-).
Eine spanische Ein-Euro-Münze? Ja!

Nicht so geldhamsterisch:

  • Beim Lebensmitteleinkauf schauen wir auch zu den reduzierten Produkten hin. Too Good To Go entpuppte sich aber im Juni angesichts der hohen Temperaturen als eine nicht so gute Idee: Zwei Mal war ein Käse am selben Abend bereits schimmlig. Wir mussten ihn beide Male wegwerfen. Im Sommer werden wir daher auf Rettung von leicht verdeblichen Lebensmitteln leider verzichten.
  • Ich nehme die Trinkets aus den Hotels (Seifen, Shampoos, Bodylotions, Badehauben, Zahnbürsten, Schuhputzschwämmchen, Schuhlöffel, Nähsets, Wattestäbchen, Wattepads, …) nicht mit mir nach Hause mit. Die meisten Sachen brauche ich im täglichen Leben nicht. Wo sollte ich sie aufbewahren? Und ich verwende gerne Kosmetika, die meine Haut kennt und gut darauf reagiert.

Was hilft euch, Geld zu sparen?