So many books, so little time: „Ready Player One“

Buch oder Film? Film oder Buch? Ich gehöre eindeutig zu den Menschen, die meistens „Das Buch war aber besser.“ sagen. Sehr selten finde ich einen Film besser als das verfilmte Buch. Für mich fast ein Ding der Unmöglichkeit.


Ihr fragt mich regelmäßig über meine Lektüren und wie ich interessante Bücher finde. Daher habe ich beschlossen, über die gelesenen Bücher auch abseits von Sachbüchern oder solchen, die zumindest indirekt mit dem Thema Geld & Finanzen zu tun haben, hier zu berichten. Diese meine Lektüren sowie meine Leseroutinen findet ihr unter dem Tag so many books, so little time.

Doch eigentlich ist Lesen als Hobby, zur Entspannung oder zur Weiterbildung und persönlicher Weiterentwicklung auch eine Art Investition. Investition in sich selbst und in das eigene Wohl.


Als ich endlich „Ready Player One“, das Buch, gelesen habe (und es toll fand), habe ich gezögert, seine Verfilmung anzuschauen. Die Rezensionen von „Ready Player One“, dem Film, waren nicht einladend. (Viele schienen der Meinung zu sein, das Buch sei besser gewesen.) Ich habe also gezögert. Und den Film dann doch endlich angeschaut. Man muss sich schließlich selbst seine eigene Meinung bilden.

Der Film war nicht schlechter als der Roman. Er war auch nicht besser. Denn: Der Film ist eigentlich KEINE Verfilmung des Buches! Wenn man eine erwartet, wird man tatsächlich enttäuscht. Will man einen Steven Spielberg-Abenteuer-Film im Stil der 80er Jahre anschauen, kann man einen schönen Filmabend genießen. Den habe ich – das Kind der 80er – dann überraschenderweise tatsächlich gehabt.

Den Film habe ich kostenlos aus den Stadt Wien Büchereien ausgeborgt und das Buch, das Teil unserer eigenen Bibliothek ist, im Rahmen meiner Science Fiction- und Fantasy-Challenge auf Empfehlung meines Mannes gelesen.