Unsere „Wir-besitzen-weniger-Sachen-als-vor-einem-Jahr“-Challenge betrifft immer noch die äußere Schicht, das wird mir immer mehr bewusst (zur Zwiebelmethode siehe HIER). Aktuell ist es noch in Ordnung, denn wir finden immer noch genug Dinge, die wir nicht brauchen. Um mehr in Richtung „Minimalismus“ zu gehen, werden wir unsere Denkweise wahrscheinlich noch mehr ändern müssen. Vielleicht würde es dabei helfen, irgendwann (vielleicht beim nächsten „Jahresdurchgang“?) die Challenge aus der Netto-Sicht zu betrachten? Aktuell liste ich euch die weggegebenen Sachen Monat für Monat aus der Brutto-Sicht auf: Wir führen kein Buch darüber, was auf der anderen Seite reinkommt.
Besonders bei Büchern wäre es eine besondere Herausforderung, eine Netto-Bestandsveränderung erreichen zu wollen: Ich (nicht wir!) schleppe ich immer noch regelmäßig Bücher nach Hause. Muss frau aber in allen Bereichen erfolgreich sein? Vielleicht können Bücher (zumindest am Anfang) eine Ausnahme darstellen?
Erste Erfolge der 365-in-365-Challenge lassen sich endlich auch tatsächlich SEHEN:
Im achten Monat haben wir uns unter anderem und wieder einmal Teile der Abstellkammer vorgenommen. Es steht jetzt nichts mehr im Weg. Die Tür (die nach Innen geht) lässt sich jetzt problemlos vollständig öffnen. Die Abstellkammer ist einer der beiden kleinsten Räume unserer Wohnung und auch, wenn er echt praktisch ist, ist es auch ein Ort, wo sich Sachen „wunderbar“ horten lassen. Den Raum haken wir noch nicht ab, es sich sicherlich noch weiteres Potenzial vorhanden: Ich wünsche mir, dass die beiden kleinen Reisetaschen sowie eine Großpackung Reserve-Toilettenpapier drinnen Platz haben, ohne am Boden stehen zu müssen (sie werden derzeit woanders aufbewahrt, wo sie zwar nicht im Weg stehen, es aber nicht ordentlich aussieht). So eine Zieldefinition unterstützt mich noch stärker beim Entsorgen, denn das Ergebnis stellt nicht (nur) eine bestimmte Anzahl an aussortierten Sachen, sondern (auch) ein bestimmtes Bild im Kopf dar.



Nachdem wir vor einiger Zeit das Gefrierfach ordentlich durchgeschaut haben (seitdem herrscht dort Ordnung und keine Überfüllung mehr), war nun der Kühlschrank an der Reihe. Auch dort ist jetzt alles ordentlicher und übersichtlicher, auch dank durchsichtiger Boxen, die ich bisher nicht entsorgt hatte. Für die Entsorgung von Lebensmitteln, die noch völlig in Ordnung sind, die man aber nicht mehr oder immer noch nicht essen möchte, habe ich einen Tipp von einer Arbeitskollegin bekommen: Sie hat über www.willhaben.at eine Gruppe von „Lebensmittelretter:innen“ gefunden, die ihre aussortierten Nahrungsmittel persönlich abholten.
Mit den 98 Sachen (detaillierte Aufstellung siehe unten), die unser Zuhause zwischen 16.06.2025 und 15.07.2025 verlassen haben, haben wir uns seit dem 16.11.2024 von in Summe 898 Gegenständen verabschiedet. Das Ziel (365 Sachen in 365 Tagen loszuwerden) haben wir somit bereits zu 246% (über-)erfüllt. Neues Ziel lautet daher, per 15.11.2025 mindestens 1.000 Dinge (brutto) weniger zu Hause zu haben als vor einem Jahr. Zusätzlich zu der folgenden Liste haben wir Lebensmittel mit einer Nachbarin und einer Bekannten geteilt sowie endlich ein dreiteiliges Geschirr an eine weitere Bekannte zurückgegeben.
- 1 Paar Damensportschuhe
- 35 Damensocken
- 2 Damen Pyjamas
- 1 Damen Unterwäsche
- 1 Damenblusen
- 3 Rucksäcke
- 1 Damenhandtasche
- 2 Kleiderbügel
- 5 Badetücher
- 2 Handtücher
- 1 neue Jumbo Bettwäscheaufbewahrungstasche
- 1 mehrere Stoffreste
- 2 Spiele
- 20 (!!!) Lesezeichen
- 8 Zeitschriften
- 3 Bücher
- 5 diverse Geschenke aus den beiden Geschenkboxen
- 2 Eiswürfelformen
- 1 neue zweiteilige WC-Garnitur
- 1 sechsteilige Packung neuer Haushaltstücher
- 1 wiederverwendbares Stoffsackerl
- 2 Sockensortierleisten (zum Aufhängen der Socken fürs Trocknen nach der Wäsche)
Bei den Zeitschriften und Geschenken werden nur die gezählt, die längere Zeit zu Hause herum gelegen sind. Wird eine Zeitschrift (oder ein Geschenk) nah zum dem Kauf gelesen (oder verschenkt), kommt sie (er) nicht in die Auflistung.
Bei dieser Liste frage ich mich jetzt echt, wie viele Socken und Lesezeichen man braucht… Auf jeden Fall immer weniger ;-).