Mein Niederösterreich: St. Pölten mal privat

Mit dieser Serie an Blogbeiträgen möchte ich euch schöne Orte und Ausflugsziele in „meinem“ Niederösterreich zeigen. Alle Beiträge zu diesem Thema findet ihr unter dem Tag mein Niederösterreich. Und alle anderen Destinationen und Inspirationen unter dem Tag Unterwegs. Am Ende jedes Blogbeitrags findet ihr ein paar „praktische Informationen“.

Ich fahre gerne beruflich nach St. Pölten – und immer wieder auch gerne privat. So wie an einem Wochenende im November 2025. Ich möchte unbedingt eine Ausstellung, „Kinder des Krieges“ besuchen, die laut einem Zeitungsartikel bis zum 17. Jänner 2026 im Museum Niederösterreich in St. Pölten zu sehen sei. (Eine Anmerkung gleich vorweg, falls ihr die Ausstellung auch noch sehen wollt: Sie kann bis 17. Jänner 2027 besucht werden!) Wir glauben, dass wir es in den nächsten Wochen sonst nicht schaffen werden, und fahren somit gleich am nächsten Tag, einem Sonntag, am späten Vormittag nach St. Pölten. Es beginnt zu schneien – genau wie bei unserem ersten Besuch in St. Pölten vor bald drei Jahren.

Das Museum Niederösterreich befindet sich im „Kulturbezirk“ und verfügt über eine Tiefgarage, die an Wochenenden (sowie Feiertagen) kostenlos ist.

Mit der NÖ-Card ist auch der Eintritt ins Museum Niederösterreich kostenlos (auch mit dem Vorzeigen der Girokarte einer bestimmten Bank ist der Eintritt an diesem Tag gratis) und beinhaltet drei Ausstellungen: „Kinder des Krieges“ (die bis 17. Jänner 2027 läuft) sowie „Hitlers Executive“ (bis 22. Februar 2026) im Haus der Geschichte und „Tiere der Nacht“ (bis 8. Februar 2026) in Haus für Natur.

Das Ticket ermöglicht aktuell den Besuch von gleich drei Ausstellungen im Museum Niederösterreich.

Für die Führung über die Ausstellung „Kinder des Krieges“ zahlen wir 4 Euro 50 Cent pro Person auf. Der Preis ist die über einstündige Führung voll wert. 

Nach der Führung gehen wir die Ausstellung „Kinder des Krieges“ nochmals durch (es gibt unter anderem Audiobereiche mit Berichten der Zeitzeugen), besuchen auch noch die beiden anderen Ausstellungen, bevor es dann wieder zurück nach Wien geht. Es war leider schon zu spät – und zu kalt – für einen entspannten Spaziergang in die Innenstadt und retour. Schön war’s trotzdem. Wir kommen wieder.

Abschließend noch ein kurzer Rückblick auf unseren ersten Besuch in St. Pölten mit ein paar weiteren Tipps für St. Pölten:

Wir verlassen in Kürze Wien: Es ist Samstag, der 21. Jänner 2023, die Forsythien blühen (!), während es zu schneien beginnt.

Im Jänner 2023 (da wusste ich noch nicht, dass ich diese Stadt bald – beruflich – öfter besuchen werde) besuchten wir ebenfalls das Museum Niederösterreich (ebenfalls mit einer sehr interessanten Führung), checkten im Cityhotel Design & Classic ein, besuchten das Café Pusch in der Domgasse, wo wir die Original St. Pöltner Prandauertorte genossen, nach einem Spaziergang den Abend in einem griechischen Restaurant verbracht und in der Bar des Cityhotel Design & Classic ausklingen haben lassen. Am nächsten Tag, in der wunderschön verschneiten Innenstadt, spazierten wir zum Stadtmuseum St. Pölten in der Prandtauerstraße, bevor es danach zum Stift Lilienfeld (Besuch mit einer ebenfalls sehr interessanten Führung) ging. (Leider waren wir zu spät dran, um das Café in Lilienfeld, gleich neben dem Bahnhof, zu besuchen, das damals bereits am sehr frühen Nachmittag schon zusperrte.) 

Es war ein äußerst erholsames Wochenende! 

(Und alle Eintritte waren, dank der NÖ-Card, schon damals kostenlos. Die Führungen haben einen Aufpreis, der aber nicht teuer ist. Sie zahlten sich aus.).