Mit dieser Serie an Blogbeiträgen möchte ich euch zeigen, welche kleinen Dinge und Micro Habits sich positiv auch auf euer Budget auswirken können. Alle Beiträge zu diesem Thema findet ihr unter dem Tag 7 Dinge. Heute geht es ausnahmsweise um 7 Sparpotenziale, die euch beim Vermögensaufbau unterstützen können.
Nachdem ich im Jänner 2026 zusätzliche 700 Euro wortwörtlich gespart habe, glaubte ich, im Februar 2026 weder weitere Sparpotenziale entdecken zu können, noch mehr Geld sparen zu können als im Vormonat. Am Ende des zweiten Monats war ich zu beiden Punkten positiv überrascht:
Auch im Februar 2026 konnte ich fast alle Sparpotenziale aus Jänner 2026 wieder umsetzen:
- Ich machte mit der 52-Wochen-Challenge weiter.
- Ich konnte ein paar Gegenstände auf www.willhaben.at verkaufen.
- Ich habe keine Bücher gekauft, obwohl ist es wirklich wollte (Verzichten).
- Ich habe die Honorare für meine Nebenbeschäftigung gespart.
- Ich habe die Refundierungen gespart.
- Ich profitiere weiterhin von dem erhöhten Investmentfondsplan. Er läuft automatisch, ich muss mich um keine Umbuchungen kümmern.
- Ich habe den Gegenwert des Essensbeitrags meiner Arbeitgegeberin gespart.
Lediglich kein Sparschweinderl war im Februar voll. Zu diesen Sparpotenzialen aus Jänner 2026 kamen im Februar 2026 doch noch sieben weitere dazu:
- Einladungen: Bei einem Treffen wurde ich von einer Freundin überraschend eingeladen. Den Betrag, den ich nicht ausgegeben habe, habe ich „auf Seite gelegt“.
- Geschenkwünsche offen kommunizieren: Ich habe mit Hilfe des 72-Stunden-Tricks auf ein paar Bücher verzichtet. Als ich kurze Zeit später nach einem Geschenk (für mich) gefragt wurde, habe ich diese Titeln genannt und geschenkt bekommen. Somit sind meine „Bibliothek“ und ich reicher geworden ;-). [Dieser gesparte Betrag wurde bereits in der ersten Auflistung oben als „Verzichten“ gezählt. Hier „nur“ als eine weitere Idee aufgelistet. ]
- Budgets unterschreiten: Mein wöchentliches Budget habe ich in einer Woche unterschritten und den Unterschiedsbetrag „auf Seite gelegt“.
- Ein Bisschen reduzieren: Zwei Mal habe ich Mittagessen von Zuhause ins Büro mitgenommen und den Gegenwert eines Menüs zwei Mal gespart. (Und da ein paar Kolleg:innen sich an diesen Tagen etwas von einem Lokal geholt haben, haben wir in der Büroküche doch gemeinsam zu Mittag gegessen.)
- Kleinvieh macht Mist: Immer wieder zahle ich die „Traumsteuer“ und spiele Lotto. Den niedrigen einstelligen Gewinnbetrag habe ich gespart.
- Gutscheine: Vom Betriebsrat haben wir, Mitarbeiter:innen, zu Weihnachten 2025 einen Einkaufsgutschein in Höhe von 100 Euro geschenkt bekommen. Im Februar 2026 haben mein Mann und ich einen Teilbetrag bei einem Wocheneinkauf verbraucht (und das, was wir ausgegeben hätten, „auf Seite gelegt“).
- Erträge: Eine Anleihe schüttete, wie jedes Jahr, Zinsen aus, die ich reinvestiert habe.
Alle diese Sparpotenziale brachten…
in Summe unglaubliche EUR 1.200 (!!!)
[in Worten tausend zweihundert Euro!!!]
Ich war sprachlos… Und bin dadurch noch mehr motiviert, weiterzumachen!
Kleine Taten, die man auch ausführt, sind besser als große, die man nur plant.
Dieser Betrag wurde inzwischen schon investiert 🙂 🙂 :-). Denn:
„Gespart“ ist erst gespart, wenn es gespart ist..