7 Dinge, die mein Budget im Februar 2026 geschont haben

Mit dieser Serie an Blogbeiträgen möchte ich euch zeigen, welche kleinen Dinge und Micro Habits sich positiv auch auf euer Budget auswirken können. Alle Beiträge zu diesem Thema findet ihr unter dem Tag 7 Dinge.

  • Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass sich der UV-Filter in Sonnenbrillen „verbrauchen“ kann. Meine Sonnenbrille ist bald schon zehn Jahre alt, bis auf zwei kleine Kratzer (sie ist leider schon das eine oder andere Mal auf den Boden gefallen…) ist sie immer noch im sehr guten Zustand und trägt sich immer noch gut. Bevor ich mich also auf die Suche nach einer neuen Sonnenbrille machte, nutzte ich den Kontrolltermin beim Augenarzt unseres Vertrauens, um diese Behauptung zu hinterfragen. Unser Augenarzt hat mit Hilfe eines Gerät getestet, wie viel UV-Licht die beiden Gläser durchlassen. Das Ergebnis: Es kommt immer noch UV-Licht durch. Somit juhu! keine neue Sonnenbrille notwendig. Ich kann den Cost per Wear* meiner Sonnenbrille noch mehr senken – ohne die Gesundheit meiner Augen zu gefährden.
  • Die besten Geschenke (1) sind in meinen Augen (unter anderem) solche, die man verbrauchen kann. Daher habe ich mich im Februar sehr über Seife, Tees, Marmeladen und den selbstgemachten Liptauerauftrich (samt Brezel vom lokalen Bächer) gefreut. Dankeschön :-)!
Urlecker!
  • Die besten Geschenke (2): Statt bestimmte Bücher selbst zu kaufen, haben mein Mann und ich unsere Buchwünsche offen geäußert. Unsere „Bibliothek“ ist um diese Bücher nun reicher – und wir auch, den wir haben kein Geld dafür ausgegeben.
  • Bevor ich Rechnungen von Wahlärzt:innen und Ähnliches bei der privaten Krankenversicherung einreiche (die maximal 80% des Betrages refundiert), reiche ich sie bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) ein. Früher hat man wochenlang auf die ÖGK-Refundierung gewartet, was mich aber nicht gestört hat (wo kriege ich sonst 20% risikolos in lediglich ein paar Wochen?!). Inzwischen, mit der Online-Einreichung, haben sich die Wartezeiten ordentlich reduziert. Und 100% sind immer noch besser als 80%.
  • Das sage ich oft in meinen Kurse: Man muss etwas nicht von 100% auf 0% reduzieren. „Ein Bisschen“ ist auch etwas wert. Für „ein Bisschen reduzieren“ eignet sich bei mir das Mittagessen im Büro. Statt jedes Mal in ein Restaurant essen zu gehen oder von einem Lokal etwas zu holen, könnte ich z.B. ein Mal in der Woche etwas von zuhause mitnehmen. Zwei Mal habe ich’s im Februar geschafft. Juhu! Der erste Schritt ist gemacht.
  • Zu Weihnachten haben wir von unserem Betriebsrat einen 100-Euro-Einkaufsgutschein bekommen, für ein Geschäft, in dem mein Mann und ich selten einkaufen. Nun war es endlich soweit: Eines dieser Geschäfte lag auf unserem Weg und der Wocheneinkauf war ausständig – wir haben 45 Euro verbraucht.
Ende Februar 2026 „nur“ mehr 55 Euro wert.
  • Die Spielabende mit unseren Nachbarn bringen immer eine große Freude. Davor essen wir zusammen zu Abend. Jeder bringt immer etwas zum Essen mit, somit halten sich die Kosten für die einzelnen Haushalte in Grenzen.

* Mit der Berechnung des Cost per Wear kann man bereits im Vorhinein den langfristen Wert und die Nachhaltigkeit eines Kleidungsstücks (oder – wie hier – einer Sonnenbrille) schätzen. Cost per Wear ist eine Formel: Man dividiert den Preis des Kleidungsstücks durch die Anzahl der Male, die es verwendet wird. Je öfter es angezogen wird (oder werden kann), desto niedriger sein Cost per Wear.